Mittwoch, 24. November 2010

Dinge, welche Tage wie diese...

... retten.

Naß, kalt, stürmisch und die ersten Flocken fallen auch schon vom Himmel. Halt meine Lieblingsjahreszeit, kotz.
Was bringt einen nun also wieder von "Achtern" zum Bug?
Ganz klar. Ein fingierter, beruflicher Anruf  in einer südlich der Elbe liegenden, gerade noch deutschen Metropole. Es ist schon erstaunlich, was ein eher kurzes Telefonat, aus einem sonst trüben Tag machen kann.
Dat lag nicht am Telefonat an sich, oder dessen Inhalt. Vielmehr war es das Gefühl welches blieb.
Dat Gefühl ist, da war jemand wirklich überrascht. Und was noch viel wichtiger ist, da hat sich jemand gefreut.
Nicht diese gespielte und unechte Freude, wie sie heute leider oftmals viel zu oft anzutreffen ist, halt "Höflichkeitsfreude".
Nein, diese Freude kam vom Herzen, man merkt sowat. Auch ich, manchmal.

Dat hätte eigentlich schon gereicht um solch einen Tag zu retten.
Aber es gab noch ein I-Tüpfelchen. auf meine Seele. Auf dem Weg zu Kim geschah göttliches.
An der letzten Ampel, kurz vorm Glück des "gelben Mannes". Glücklicherweise war diese Ampel rot geschaltet, sonst wäre mit der silbergraue Passat mit rumänischen Kennzeichen entgangen. Vollgestopft mit vier oder fünf schätzungsweise Rumänen Personen. Genauer hingesehen hatte ich eigentlich nur, wegen der  Proletenwürfel aus Plüsch und dann auch noch in weiß, welche am Rückspiegel hingen.
Das genaueres Betrachten der Rückfront ließ jedoch bei mir, zumindest innerlich, die Sonne aufgehen.
Links ein Aufkleber meines ersten Hamburger Großstadtvereins. Mittig, besagtes rumänisches Kennzeichen. Rechts, ein in komischen Grün gehaltenen Aufkleber : "Stoppt Tierversuche! Nehmt Bremer."
Was für ein Bild. Ich liebe alle Ion Tiriac´s dieser Stadt. 
Danke für den gerettetenTag meine süddt. und rumänischen Freunde ;-)

In diesem Sinne...

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